|
Handelsmodell - Aktien, Indexfonds (ETF‘s) |
|
Im Folgenden wird ein Anlagemodell mit Indexfonds (ETF‘s) und Einzelaktien über einen Zeitraum von 21 Jahren vorgestellt.
Die Strategie zu Indexfonds (ETF‘s) wird mittels der Musterdepots D5 und D10 dokumentiert. Das Handelsmodell mit Einzelaktien wird über die Musterdepots D20 und D40 umgesetzt.
Interessenten erhalten kostenlos eine Mail-Info zu Depotänderungen bevor die Transaktionen in den Musterdepots erfolgen.
|
|
Aktualisierung wöchentlich, Stand: 04.02.2012 |
|
Folgende Darstellung zeigt die Entwicklung der Depots D20 und D40 in Euro nach Transaktionskosten seit 1991. Im Vergleich dazu Dax und Dow-Jones-Index. Seit 2009 werden zusätzlich die Indexfonds-Depots D5 und D10 geführt. Die Depotwerte der Musterdepots seit 1991 bzw. 2009 können über die entsprechenden Schaltflächen (unten) aufgerufen werden.
Aufgrund der Überarbeitung der Systemsoftware zum 31.12.11 u.a. bedingt durch die Einführung von komplementären Bundesanleihen, wurden auch die Musterdepots und Performanceübersicht rückwirkend angepasst, damit das neue Modell auch entsprechend abgebildet wird.
|
|
Handelsmodell
Die zum Januar 2012 aktualisierte Anlagestrategie basiert auf einer zyklischen Investmentphilosophie mit mittel– bis langfristigem Anlagehorizont. Die Handelssignale werden auf Basis eines computergestützten Modells getroffen, d.h. das Modell generiert automatisierte Handelssignale zum Kauf und Verkauf von Aktien oder Indexfonds (ETF‘s). Dieses System der zyklischen Anlage arbeitet nach Entscheidungsmustern, die langfristig den Vergleichsindex deutlich schlagen, was auch in der Fachliteratur entsprechend dokumentiert ist. (Literaturvorschlag: "Die besten Anlagestrategien aller Zeiten" von James P. O'Shaughnessy).
Je nach Trendlage wird zeitweise ein Teil des Anlagekapitals oder das Gesamtkapital aus den Aktien bzw. Indexfonds abgezogen, um größere Kursverluste zu vermeiden. Zur Optimierung wird in diesen Phasen mit dem dann zur Verfügung stehenden Kapital in langlaufende Bundesanleihen investiert. Damit wird ein weiterer Renditebeitrag in Zeiten realisiert, in denen mit Aktien und Aktienindizes wenig zu erwarten ist. Darüber hinaus tendieren meist in solchen „Krisenzeiten“ die Notenbanken dazu, durch Zinssenkungen die Wirtschaft zu stabilisieren, was dann bei Bundesanleihen zusätzlich zu den Nominalzinsen noch zu Kursgewinnen führt. Sobald gemäß Indikatoren wieder eine positive Entwicklung an den Aktienmärkten wahrscheinlich wird, erfolgt eine Umschichtung von den Anleihen wieder in Aktien oder die entsprechenden Aktienindizes (Indexfonds).
|
|
Einzelaktien
Eine weitere Verbesserung der Performance, im Vergleich zum Handelsmodell mit Indexfonds, stellt das computergestütztes Handelssystem mit Einzelaktien dar. Dies ist aber erst sinnvoll ab einem gewissen Anlagevolumen, das eine Diversifizierung in mindestens 20 Einzelwerte zulässt. Die Anlagestrategie basiert auf einem Handelsmodell, das über einen Zeitraum von bisher 21 Jahren sowohl am deutschen Markt als auch am US-Markt entwickelt und optimiert wurde. Das Modell generiert automatisierte Handelssignale zum Kauf und Verkauf von Aktien basierend auf einer zyklischen Investmentphilosophie, d.h. ein wichtiger Einflussfaktor für den Kauf einer Aktie ist die relative Stärke des Wertpapiers (Momentum). Ein mittelfristig steigender Kurstrend ist der beste Indikator für weiter steigende Kurse. Weitere technische Kennzahlen wie die Umsatzentwicklung der Aktie und die Volatilität beeinflussen das Modell ebenso wie ein System von Money-Management und Diversifikation. Ebenso muss der Gesamttrend der Märkte in das Handelsmodell mit einfließen, da bei negativer Marktumgebung auch die besten Einzelwerte mitgerissen werden. In globalen Krisenzeiten geht die Korrelation der weltweiten Aktienmärkte gegen 1. Komplementär wird, wie schon oben erläutert, in negativen Marktphasen in Bundesanleihen investiert.
Die Anlagestrategie findet in den Musterdepots D 20 und D 40 ihre praktische Umsetzung. Über die obige Performance-Matrix können auch die Musterdepots seit 1991 eingesehen werden.
|
|
Indexfonds (ETF‘s)
Dieser Ansatz grenzt sich bewusst von der Aktienanlage in Fonds ab, wo versucht wird durch fundamentale Analyse der Unternehmensdaten vermeintlich unterbewertete Aktien zu filtern. Empirische Studien haben weltweit gezeigt, dass dies nicht funktioniert. 80% der gemanagten Aktienfonds erzielen schlechtere Ergebnisse als ihr Vergleichsindex, bei einem Betrachtungszeitraum von 5 Jahren. Auch die Auswahl der besten Fonds der Vergangenheit ist keine Lösung, weil aus einigen guten Jahren keine Prognosen für die Zukunft möglich sind. Denn je länger der Betrachtungszeitraum um so schlechter die Fonds im Vergleich zum Index, den diese zu schlagen versuchen. Bei Laufzeiten über 10 Jahre gehen folgerichtig die Aktienfonds, die den Index schlagen, gegen Null. Darüberhinaus kosten Aktienfonds 1,5 bis 2% pro Jahr für die Verwaltung, was über Kursgewinne erst mal wieder hereingeholt werden müsste.
Die Investition in den Index selbst, also in Aktien-Indexfonds (ETF‘s) ist somit sicher die bessere Wahl im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds auch weil die Kosten bei nur rund 0,6% pro Jahr liegen, im Vergleich zu den nahezu 2% bei Aktienfonds. Aber auch ETF‘s, die einen Index nachbilden und über viele Jahre gehalten werden, haben einen gravierenden Nachteil. Diese unterliegen wie der Index selbst meist hohen Kursschwankungen (Volatilität). Das kann durchaus über 50% Kursrückschlag bedeuten oder wie beim DAX im Zeitraum von 2000 bis 2003 rund 70% bzw. 55% von 2008 auf 2009. Derart hohe Volatilitäten sind aber schwer durchzuhalten und der folgende Aufwärtstrend wird dann meist verpasst. Daher sollten diese Indexfonds nicht nach dem Kauf ohne weitere Beachtung über Jahre „vergessen“ werden, sondern mittels einem Handelsmodell nach entsprechenden Indikatoren aktiv gekauft und verkauft werden. Damit kann man sich einerseits vor massiven Kursrückschlägen schützen und zum anderen die Performance mittels Bundesanleihen (s.oben) verbessern.
Bei der Wahl der Indexfonds wird vorwiegend auf „Emerging Markets“ also Schwellenländer gesetzt, da dort die wirtschaftlichen Wachstumsraten tendenziell bedeutend höher sind als in den gesättigten Märkten (Europa, Nordamerika, Japan).
Diese Strategie wird seit 2009 in den Musterdepots D 5 und D 10 umgesetzt und über „Historien/Indizes“ mit den 24 weltweit wichtigsten Aktienindizes über rund 20 Jahre belegt.
|
|
Musterdepots 2012 |

|
Musterdepots vor 2012 |