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Handelssystem mit Indizes |
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Folgende Darstellung zeigt die Entwicklung der weltweit wichtigsten Aktienindizes aus Schwellenländern im Vergleich zu einem Trendfolge-Handelssystem auf diese Indizes.
Als Indikator wird dabei der gleitende Durchschnitt über die vergangenen 50, 100 bzw. 200 Tage verwendet. D.h. der Index generiert immer dann ein Kaufsignal, wenn der Vortageskurs zum ersten Mal die 50/100/200-Tage-Linie deutlich übertrifft. Analog dazu wird der Index wieder verkauft, wenn diese Linie wieder unterschritten wird. Nach dieser „einfachen“ Logik, die jederzeit verifiziert werden kann, ergeben sich nachfolgende Ergebnisse.
„Index“ beschreibt dabei das einmalige Kaufen und Halten des Index bis zum Ende des Betrachtungszeitraums. „System“ beschreibt die Anwendung des Handelsmodells. Wie in der Tabelle ersichtlich liegt die Systemperformance zwar nur leicht über dem Index. Da das System aber nur in 61% der Zeit investiert ist, kann in der restlichen Zeit die Performance mit z.B. Anleihen nochmal optimiert werden. Beim Halten der Indizes wäre zudem ein maximaler Kursrückgang (Drawdown) von im Mittel knapp 67% zu verkraften, was bei dem Trendfolge-Handelssystem zumindest auf 49% reduziert wird.
Zusammenfassend zeigen die Daten, dass selbst bei einem Berechnungszeitraum, der am Tiefpunkt der Finanzkrise (März 2009) endet, eine Performance von über 10% pro Jahr (seit 1998) realisiert wurde, und damit dieses überschaubare Handelssystem auf Indizes auch für die Zukunft ähnliche Renditen wahrscheinlich macht.
In den Musterdepots D 5 und D 10 kommt dieses Trendfolgemodell auf Indizes zur Anwendung, allerdings mit weiteren Parametern zur Optimierung. Als Handelsinstrumente dienen dabei Indexfonds (ETF‘s).
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