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Strategie |
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Die Anlagestrategie basiert auf einer zyklischen Investmentphilosophie mit mittel– bis langfristigem Anlagehorizont. Die Handelssignale werden auf Basis eines computergestützten Modells getroffen, d.h. das Modell generiert automatisierte Handelssignale zum Kauf und Verkauf von Aktien oder Indexfonds (ETF‘s). Dieses System der zyklischen Anlage arbeitet nach Entscheidungsmustern, die langfristig den Vergleichsindex deutlich schlagen, was auch in der Fachliteratur entsprechend dokumentiert ist. (Literaturvorschlag: "Die besten Anlagestrategien aller Zeiten" von James P. O'Shaughnessy).
Dieser Ansatz grenzt sich bewusst von der Aktienanlage in Fonds ab, wo versucht wird durch fundamentale Analyse der Unternehmensdaten vermeintlich unterbewertete Aktien zu filtern. Empirische Studien haben gezeigt, dass dies nicht funktioniert. 80% der Fonds erzielen schlechtere Ergebnisse als ihr Vergleichsindex, bei einem Betrachtungszeitraum von 5 Jahren. Auch die Auswahl der besten Fonds der Vergangenheit ist keine Lösung, weil aus einigen zufällig guten Jahren keine Prognosen für die Zukunft möglich sind. Denn je länger der Betrachtungszeitraum um so schlechter die Fonds im Vergleich zum Index, den diese zu schlagen versuchen. Bei Laufzeiten über 10 Jahre gehen folgerichtig die Aktienfonds, die den Index schlagen, gegen Null. Darüberhinaus kosten Aktienfonds durchschnittlich ca. 1,6% pro Jahr für die Verwaltung, was über Kursgewinne erst mal wieder hereingeholt werden müsste.
Die Investition in den Index selbst, also in Aktien-Indexfonds (ETF‘s) ist somit sicher die bessere Wahl im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds auch weil die Kosten bei nur rund 0,1-0,4% pro Jahr liegen, im Vergleich zu den 1,6% bei Aktienfonds. Aber auch ETF‘s, die einen Index nachbilden und über viele Jahre gehalten werden, haben einen gravierenden Nachteil. Diese unterliegen wie der Index selbst meist hohen Kursschwankungen (Volatilität). Das kann durchaus über 60% Kursrückschlag bedeuten oder wie beim DAX im Zeitraum von 2000 bis 2003 rund 70%. Derart hohe Volatilitäten sind aber schwer durchzuhalten und der folgende Aufwärtstrend wird dann meist verpasst.
Daher sollten diese Indexfonds nicht nach dem Kauf ohne weitere Beachtung über Jahre „vergessen“ werden, sondern mittels einem Handelsmodell nach entsprechenden Indikatoren aktiv gekauft und verkauft werden. Damit kann man sich einerseits vor massiven Kursrückschlägen schützen und zum anderen die Performance verbessern. Diese Strategie wird seit 2009 in den Musterdepots D 5 und D 10 umgesetzt. Dass diese Strategie erfolgreich ist, habe ich mit 24 weltweiten Indizes dargelegt.
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Eine weitere Verbesserung der Performance, im Vergleich zum Handelsmodell mit Indexfonds, stellt ein computergestütztes Handelssystem mit Einzelaktien dar. Dies ist aber erst sinnvoll ab einem gewissen Anlagevolumen, das eine Diversifizierung in mindestens 20 Einzelwerte zulässt. Die praktische Umsetzung dieser Strategie erfolgt seit 2009 in den Musterdepots D 20, D 40 und D 80. Die Entwicklung in den Jahren 2002-2008 ist im Folgenden dokumentiert:
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