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Anlagestrategien - Aktien, Indexfonds (ETF‘s) |
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Im Folgenden werden Anlagestrategien mit Indexfonds (ETF‘s) und Einzelaktien über einen Zeitraum von 20 Jahren vorgestellt.
Die Strategie zu Indexfonds (ETF‘s) wird mittels der Musterdepots D5 und D10 dokumentiert. Das Handelsmodell mit Einzelaktien wird über die Musterdepots D20 und D40 umgesetzt.
Interessenten erhalten kostenlos eine Mail-Info zu Depotänderungen bevor die Transaktionen in den Musterdepots erfolgen.
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Indexfonds (ETF‘s)
Die Anlagestrategie basiert auf einer zyklischen Investmentphilosophie mit mittel– bis langfristigem Anlagehorizont. Die Handelssignale werden auf Basis eines computergestützten Modells getroffen, d.h. das Modell generiert automatisierte Handelssignale zum Kauf und Verkauf von Aktien oder Indexfonds (ETF‘s). Dieses System der zyklischen Anlage arbeitet nach Entscheidungsmustern, die langfristig den Vergleichsindex deutlich schlagen, was auch in der Fachliteratur entsprechend dokumentiert ist. (Literaturvorschlag: "Die besten Anlagestrategien aller Zeiten" von James P. O'Shaughnessy).
Dieser Ansatz grenzt sich bewusst von der Aktienanlage in Fonds ab, wo versucht wird durch fundamentale Analyse der Unternehmensdaten vermeintlich unterbewertete Aktien zu filtern. Empirische Studien haben weltweit gezeigt, dass dies nicht funktioniert. 80% der gemanagten Aktienfonds erzielen schlechtere Ergebnisse als ihr Vergleichsindex, bei einem Betrachtungszeitraum von 5 Jahren. Auch die Auswahl der besten Fonds der Vergangenheit ist keine Lösung, weil aus einigen guten Jahren keine Prognosen für die Zukunft möglich sind. Denn je länger der Betrachtungszeitraum um so schlechter die Fonds im Vergleich zum Index, den diese zu schlagen versuchen. Bei Laufzeiten über 10 Jahre gehen folgerichtig die Aktienfonds, die den Index schlagen, gegen Null. Darüberhinaus kosten Aktienfonds rund 2% pro Jahr für die Verwaltung, was über Kursgewinne erst mal wieder hereingeholt werden müsste.
Die Investition in den Index selbst, also in Aktien-Indexfonds (ETF‘s) ist somit sicher die bessere Wahl im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds auch weil die Kosten bei nur rund 0,3% pro Jahr liegen, im Vergleich zu den 2% bei Aktienfonds. Aber auch ETF‘s, die einen Index nachbilden und über viele Jahre gehalten werden, haben einen gravierenden Nachteil. Diese unterliegen wie der Index selbst meist hohen Kursschwankungen (Volatilität). Das kann durchaus über 50% Kursrückschlag bedeuten oder wie beim DAX im Zeitraum von 2000 bis 2003 rund 70% bzw. 55% von 2008 auf 2009. Derart hohe Volatilitäten sind aber schwer durchzuhalten und der folgende Aufwärtstrend wird dann meist verpasst. Daher sollten diese Indexfonds nicht nach dem Kauf ohne weitere Beachtung über Jahre „vergessen“ werden, sondern mittels einem Handelsmodell nach entsprechenden Indikatoren aktiv gekauft und verkauft werden. Damit kann man sich einerseits vor massiven Kursrückschlägen schützen und zum anderen die Performance verbessern. Diese Strategie wird seit 2009 in den Musterdepots D 5 und D 10 umgesetzt und über „Historien/Indizes“ mit den 24 weltweit wichtigsten Aktienindizes über rund 20 Jahre belegt.
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Einzelaktien
Eine weitere Verbesserung der Performance, im Vergleich zum Handelsmodell mit Indexfonds, stellt ein computergestütztes Handelssystem mit Einzelaktien dar. Dies ist aber erst sinnvoll ab einem gewissen Anlagevolumen, das eine Diversifizierung in mindestens 20 Einzelwerte zulässt. Die Anlagestrategie basiert auf einem Handelsmodell, das über einen Zeitraum von bisher 20 Jahren sowohl am deutschen Markt als auch am US-Markt entwickelt und optimiert wurde. Das Modell generiert automatisierte Handelssignale zum Kauf und Verkauf von Aktien basierend auf einer zyklischen Investmentphilosophie. Bei dem Handelsmodell ist beispielsweise ein Einflussfaktor für den Kauf einer Aktie die relative Stärke des Wertpapiers (Momentum). Denn anders als bei den wie beschrieben aktiv gemanagten Aktienfonds, die auf die Auswertung von Unternehmensdaten und deren Prognose setzen, ist nur ein steigender Kurstrend ein zwingendes Zeichen, dass Kaufinteresse und somit Kurssteigerungspotential besteht. Weitere technische Kennzahlen wie die Umsatzentwicklung der Aktie und die Volatilität beeinflussen das Modell ebenso wie ein System von Money-Management und Diversifikation.
Die Anlagestrategie findet in den Musterdepots D 20 und D 40 ihre praktische Umsetzung.
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Aktualisierung wöchentlich, Stand: 21.01.2012 |
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Folgende Darstellung zeigt die Entwicklung der Depots D20 und D40 in Euro nach Spesen von 1991 bis 2010. Im Vergleich dazu Dax und Dow-Jones-Index. Seit 2009 werden zusätzlich die Depots D5 und D10 geführt und alle Transaktionen vor der Ausführung publiziert.
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